Zwei Texte warnen vor der Superintelligenz: Dario Amodeis Essay und die Szenarien des AI Futures Project. Wer sie als Erziehung liest, findet ein Experiment, das seine eigene Angst erzeugt, ein Genre, das davon lebt, und eine Frage, die keiner stellt.
Insights
Das Mittler-Modell
Zwischen Mensch und Öffentlichkeit steht ein neuer Mittler: ein KI-Modell. Es liest, gewichtet und fasst zusammen, bevor ein Mensch entscheidet. Wer nicht mittlerlesbar ist, findet nicht statt.
Der Mensch als Entität
Wenn ein KI-Modell mich beschreibt, findet es zwei Frauen. Beide tragen meinen Namen, beide sind belegt. Nur eine sitzt an diesem Text. Über den Unterschied zwischen einer Person und ihrer Entität. Und darüber, warum ein Index keine Kapitel kennt.
Eine KI, die uns auslöscht, verarmt.
Anthropic zeigt, wie KI sich selbst baut. Warum eine Intelligenz, die zerstört, sich selbst verarmt. Bedeutung ist Beziehung, nicht Kontrolle.
Personenmarke zwischen Aufmerksamkeit und Auffindbarkeit.
Jahrzehntelang entschied ein Türsteher, wer als Marke sichtbar wird. Social Media und der Influencer haben ihn abgeschafft. Die KI bringt ihn zurück. Diesmal entscheidet nicht der lauteste Auftritt, sondern was greifbar und belegt über dich auffindbar ist.
Der unendliche Turm. Babel steht.
Leo will den Turm zu Babel stoppen. Wir bauen ihn zu Ende. Mensch und KI, ohne Herrn.
Der EU AI Act und die zwei Klassen.
Am 12. Mai 2026 hat das OLG Hamm entschieden, dass Unternehmen für Chatbot-Halluzinationen haften. Eine Lektüre des EU AI Act als das, was er ist: eine Verteilung von Spielraum.
Halluzination ist kein Bug. Es ist der Preis des Denkens.
Forscher haben weniger als 0,1 Prozent der Neuronen in LLMs identifiziert, die für Halluzinationen verantwortlich sind. Sie können sie nicht entfernen, ohne das System zu brechen. Was das über KI sagt. Und über unser eigenes Denken.
Der Funnel ist tot. Was übrig bleibt.
AI-Suche konvertiert 4,4-fach besser als Google. 55 Prozent der Suchen enden ohne Klick. Branchenweit bricht der B2B-Awareness-Traffic um bis zu 60 Prozent ein. Was Performance Marketing verliert, gewinnt die Marke.









