Einkaufen Haushalt Zero Waste

Die ersten Schritte Richtung Zero Waste

Die Menschen in Städten wie Berlin, Leipzig, Heidelberg, Münster oder Hannover haben es etwas einfacher, wenn sie verpackungsfrei einkaufen möchten. Hier gibt es Läden, die es ermöglichen, Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs, ganz ohne Verpackung einzukaufen. Wie das geht. Man bringt einfach seine eigenen Stoffbeutel und Behälter mit. Wir hoffen, dass sich dieses Konzept nach und nach in vielen Städten in Deutschland und auch auf der ganzen Welt durchsetzt. Dazu gehört natürlich auch ein Umdenken.

Was wir beobachten können ist, dass das Umdenken eher in den großen Metropolen stattfindet. Menschen in kleineren Städten und in ländlichen Gegenden, wo es doch möglich sein sollte z. B. direkt beim Bauern einzukaufen, rennen in die großen Supermärkte und Discounter und machen sich um Bio, Nachhaltigkeit, Fair Trade und Müllvermeidung kaum Gedanken. Hier zählt nur „Hauptsache billig!“ Wir denken, dass es in der Kleinstadt und auf dem Land leider noch eine Weile dauern wird, bis ein Umdenken stattfindet. Wobei es vielleicht auch nicht nur auf die Größe der Stadt ankommt, sondern auch darauf, wie offen und aufgeklärt die Menschen sind.

Umso mehr freuen wir uns, dass höchstwahrscheinlich Ende des Jahres auch in unserer Nähe ein „Unverpackt-Laden“ eröffnen wird. Dann werden wir auf jeden Fall die Möglichkeit haben, noch mehr Müll zu vermeiden. Momentan machen wir die ersten Schritte Richtung Zero Waste und versuchen, ohne „Unverpackt-Laden“, so wenig Müll wie möglich zu produzieren und so weit es uns momentan möglich ist, verpackungsfrei einzukaufen.

Die ersten Schritte:

1. Wir nehmen immer Baumwolltragetaschen mit zum Einkaufen.

2. Wir kaufen Lebensmittel wie Mineralwasser, Sahne und Joghurt bereits seit Jahren in Mehrwegflaschen ein.

3. Seit ein paar Monaten kaufen wir die Eier lose und nehmen dafür Eierkartons mit zum Einkaufen.

Was hat sich beim Einkauf von Obst und Gemüse verändert?

Wir achten seit einer ganzen Weile darauf, Obst und Gemüse zu kaufen, das nicht in Plastik eingepackt ist. Bisher haben wir Obst und Gemüse in Papierbeutel, die es im Bioladen gibt, verstaut. Die Papierbeutel wurden von uns zwar wiederverwendet, so ganz zufrieden waren wir aber nicht mit dieser Lösung.

Vor einiger Zeit haben wir diese wunderbaren, wiederverwendbaren Baumwollnetze für Obst und Gemüse für uns entdeckt und bieten sie auch in unserem 11iE Shop an.

So kommen wir unserem Zerowaste-Ziel wieder ein paar Schritte näher.

Fotos: ps-ixel.com / Patrick Schürfeld

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.