Wind und Wetter auf dem Acker

Seitdem wir mit dem Zelt und Wohnwagen bei Wind und Wetter auf dem Acker stehen, ist uns aufgefallen, dass wir Wetterphänomenen nicht nur eine viel größere Bedeutung zukommen lassen, sondern diese auch intensiver wahrnehmen.

Die letzten beiden Nächte konnten wir das Vorzelt auf seine Wind- und Regentauglichkeit testen.

Beim Abendessen war alles noch ganz ruhig und entspannt. Wir haben das leckere Essen genossen und den schönen Kornblumenstrauß, den wir am Nachmittag noch gemeinsam gepflückt hatten, bewundert.

Dabei ist mir einmal mehr bewusst geworden, dass es die kleinen Dinge im Leben sind, auf die es ankommt – ein schön gedeckter Tisch, ein leckeres Essen und das Zusammensein mit den Menschen, die ich liebe.

Nach dem Abendessen wollten Jade und ich dann noch gemeinsam einen Film schauen. Doch dann fing es ziemlich heftig an zu regnen und auch der Wind wurde immer kräftiger. Patrick hatte sicherheitshalber am Nachmittag noch mal die Heringe festgemacht, darauf geachtet, dass die Zeltwände gespannt sind und auch noch mal die Sturmbänder des Zeltes überprüft, da der Wetterbericht Sturmböen angekündigt hatte. Der aufkommende Wind rüttelte ziemlich heftig am Vorzelt. Es knirschte und knarrte. Dies war im Wohnwagen nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. Vorsichtshalber beschlossen wir, die Sachen aus dem Vorzelt in den Wohnwagen zu räumen, da wir befürchteten, die Windböen könnten das Vorzelt aus seiner Verankerung reißen oder schlimmer noch, in seine Einzelteile zerlegen.

In unserer Stadtwohnung hätten wir von der nächtlichen Bewegung der Luftmassen vermutlich nicht einmal etwas mitbekommen. Aber auf dem Acker hat uns der Wind eine unruhige Nacht beschert.

Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter beruhigt. Das Zelt hatte die Nacht gut überstanden. Unser Vertrauen zum Vorzelt ist gewachsen. Trotzdem hoffen wir, dass wir in nächster Zeit nicht mit größeren Unwettern rechnen müssen.

 

Fotocredit: Patrick Schürfeld (ps-ixel.com)

  1. Ihr seid großartig!

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