11iEs Bodenflug

11iEs Bodenflug

Mit dem PKW von Hagen nach La Gomera und zurück.

Unseren Bodenflug von Deutschland nach La Gomera und zurück treten wir spontan, aufgrund der Insolvenz der Fluggesellschaften Air Berlin und NIKI an. Für die Vorbereitung bleibt nicht viel Zeit. Insgesamt werden wir inklusive des Aufenthalts auf La Gomera vom 19.12.2017 bis zum 8.1.2018 unterwegs sein.

Die Anreise (19.12. bis 25.12.2017)

Bei unseren gewählten Routen handelt es sich um mautfreie Routen. Die Reise dauert nicht wesentlich länger, ist jedoch kostengünstiger und definitiv interessanter.

Am 20.12.2017 brechen wir in Heidelberg gegen 8 Uhr auf. Zunächst geht es auf der A5 über Offenburg Richtung Frankreich. Gegen 11 Uhr passieren wir die Landesgrenze.

Da es durchaus schwierig sein kann, auf Reisen Wasser in Glasflaschen zu bekommen, nehmen wir vorsorglich zwei Kästen Mineralwasser aus der Heimat mit und statten uns mit Reiseproviant aus: Nudelsalat, Couscous. und Bananenbrot haben wir im Gepäck. Die Salate habe ich in Schraubgläser portionsweise abgefüllt.
Da wir in Deutschland in Unverpacktläden einkaufen, hatten wir bereits für die Gläser eine spezielle Tasche entwickelt und genäht, die sich auch als Reiseprovianttasche als sehr nützlich erweist. Sobald wir Zeit finden, stellen wir unsere Unverpackttasche „Verpackung für Unverpacktes“ noch einmal gesondert vor. Sie hat den Vorteil, dass man nicht immer mit einem Beutel voll klappernder Gefäße einkaufen gehen muss und ein etwas eleganteres Unverpackteinkaufen ermöglicht.
Nun, wo wir mit dem Auto und nicht mit dem Flugzeug unterwegs sind, müssen wir noch nicht eimal auf  den leckeren, frischen Kaffee verzichten. Wir haben alles dabei: Kaffeebohnen, Mühle, Kocher, Brewstation und können jederzeit und überall frisch gemahlenen Kaffee aufbrühen.

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Kaffeeequipment

Kaffeepause an einem Feldweg in Frankreich

Den ersten Filterkaffee genießen wir bei Nieselregen gegen 15 Uhr an einem Feldweg in der Gegend von Belfort. Es ist noch recht kalt. Um so mehr freuen wir uns über den leckeren, warmen, frisch gebrühten Kaffee.

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Die französische Gemeinde Le Donjon erreichen wir gegen 18 Uhr. Hier decken wir uns in einer kleinen Boulangerie/Patisserie mit leckeren Eclairs ein. Denn Frankreich zu durchqueren, ohne ein cremiges Brandteiggebäck probiert zu haben, kommt für uns nicht infrage.

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Jade, die nur die „Liebesknochen“ aus Deutschland, die manchmal in den Bäckereien als Eclaire verkauft werden, kannte, ist vom Original begeistert. O-Ton Jade: „Ich hatte ja eine völlig falsche Vorstellung von Eclaires, wenn ich groß bin, werde ich nach Frankreich ziehen!“

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Gegen Abend zieht dichter Nebel auf, daher kommen wir nur langsam voran. Um das Nachtlager bei milderen Temperaturen aufschlagen zu können, fahren wir so weit wie möglich Richtung Meer.

Übernachten bei 2° C Außentemperatur bei Millau

In der Nähe von Millau übermannt uns jedoch die Müdigkeit, so dass wir bereits in Millau unsere Bettkonstruktion einweihen. Dank der Bettkonstruktion, Isomatte und den Schlafsäcken verbringen wir die Nacht trotz Temperaturen um die 2° C ziemlich gemütlich.

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Bettkonstruktion

Lediglich der Auf- und Abbau ist bei diesen Temperaturen etwas unangenehm.

 

Von Millau aus machen wir uns am nächsten Morgen (21.12.) auf Richtung Französisch-Spanische-Grenze. Im Marabouthé, einem kleinen Café in der südfranzösischen Stadt Perpignan, entspannen wir bei einem leckeren Mittagessen bestehend aus mit Käse überbackenen Landbroten dazu Salat und Kartoffelecken, gefolgt von köstlichen Tartes und natürlich Kaffee. Mehr Infos zum Marabouthé findest Du hier.

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Le Marabouthé Perpignan

Das Auto parken wir in einem nahe gelegenem Parkaus. Gegen 15 Uhr erreichen wir die Französisch-Spanische Grenze und weiter geht es Richtung Valencia.

Ziemlich spät kommen wir auf dem Campingplatz Deversa Gardens in der Nähe von Valencia an und sind froh, dass wir ohne Reservierung noch einen Stellplatz zugewiesen bekommen. Hier können wir wieder unsere Bettkonstruktion aufbauen und freuen uns schon auf die warme Dusche, den leckeren Kaffee und die köstliche Tarte am nächsten Morgen. Den Campingplatz können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Sanitäranlagen sind super. Der Campingplatz verfügt über Waschmaschine, Bügeleisen, Stromanschlüsse etc. Es gibt kostenloses WLAN. Neben Standplätzen können auch Bungalows angemietet werden.

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Jades Geburtstag

Es ist der 22.12.2017. Mit Tarte au Chocolat von Le Marabouthé, Kaffee und viel Sonne starten wir auf dem Campingplatz in Jades Geburtstag.

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Über Omas Geschenk freut sich Jade, wie man sehen kann, am meisten.

Unser Plan ist es, direkt nach Huelva durchzufahren, die Stadt zu besichtigen und bei einem leckeren Essen den Geburtstag ausklingen zu lassen. Doch manchmal kommt es doch anders, als man denkt. Wir haben eine Reifenpanne.

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Dank unserer ADAC Plus Mitgliedschaft werden wir glücklicherweise nach kurzer Wartezeit (1,5 Stunden) in eine Werkstatt nach Valencia abgeschleppt. Über Google Translate können wir uns prima mit den Werkstattangestellten auf Spanisch unterhalten. Wir entscheiden uns, vorsichtshalber alle vier Reifen wechseln zu lassen. Unsere Allwetterreifen hat die Werkstatt nicht vorrätig, so dass wir den ganzen Tag wartend in der Nähe der Werkstatt verbringen. Gegen Abend kann es dann endlich wieder losgehen.

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Aufgrund der Reifenpanne müssen wir unseren Plan, Huelva zu besichtigen, verwerfen. Wir hoffen jetzt eigenltich nur, dass wir es noch pünktlich zur Fähre schaffen.

Am Hafen von Huelva, wo bitte geht es zur Fähre?

Den Hafen von Huelva erreichen wir am 23.12.2017 schließlich gegen 7.23 Uhr. Es ist neblig und noch dunkel. Der Hafen ist menschneleer. 

Der Hafen gehört zu den fünftgrößten Häfen Spaniens. Er ist in zwei Breiche geteilt. Dem Innenhafen und dem Außenhafen. Der Innenhafen mit wenig Schiffsverkehr befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums von Huelva. Der Außenhafen liegt in Palos de la Frontera. Von hier aus fahren die Fähren ab. Über die Plaza Autoridad Puerto Huelv erreicht man den Außenhafen. Er schaut nicht besonders einladend aus und befindet sich mitten im Industriegebiet, so dass man sich ein wenig Fehl am Platz fühlt.

Huelva Hafen - 11iEs Bodenflug

Wir folgen den Beschilderungen und den Anweisungen vom Navi und landen letztendlich vor einer Absperrung auf dem Hafengelände. Wir sind uns sehr unsicher, ob wir uns an dem richtigen Zugang zur Fähre befinden.

 

Zwischenzeitlich geht die Sonne auf. Lastwagen, die ebenfalls das Tor anfahren, kehren nach kurzer Zeit wieder um. Von Godot jedoch keine Spur und auch das Tor öffnete sich nicht.

Huelva Hafen - 11iEs Bodenflug

Wir beschließen uns auf die Suche nach einem anderen Zugang zu machen. Diese Entscheidung stellt sich als vernünftig heraus, da offensichtlich das Tor, vor dem wir zuvor gewartet hatten, von der Rederei nicht mehr genutzt wirde. Der Check-In Bereich liegt jetzt auf der gegenüberliegenden Seite.

Huelva Hafen - 11iEs Bodenflug

Etwas verspätet, gegen 13.30 legt die Fähre dann endlich in Huelva Richtung Lanzarote ab.

Die Überfahrt (23.12. bis 25.12.2017)

Einen ausführlichen Bericht über die Fährüberfahrt auf die Kanaren findest Du hier.

Mit der Fähre auf die Kanaren

Ankunft in Santa Cruz de Tenerife

Am 1. Weihnachtsfeiertag gegen Mitternacht legen wir im Hafen von Santa Cruz de Tenerife an und machen uns noch in der Nacht auf den Weg nach Los Cristianos. Von der Hafenstadt Los Cristianos aus legen die Fähren Richtung La Palma und La Gomera ab.

Übernachtung im Auto auf einem Parkplatz in Los Cristianos

Mitten in der Nacht kann man natürlich nicht mehr nach La Gomera übersetzen, daher übernachten wir in Los Cristianos im Auto auf einem Parkplatz vor einer Kirche.

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Auch auf Reisen versuchen wir, so verpackungsarm und plastikfrei wie möglich zu leben: Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste, Zahnputztabletten statt Zahnpasta aus der Plastiktube.

Frühstück im Cafe Sopa

Wir haben noch Zeit. Daher stärken wir uns erstmal im Cafe Sopa, welches sich in der Nähe des Hafens in Los Cristianos befindet, mit leckeren, frisch zubereiteten Smoothies, Kaffee und einem gesunden Frühstück bestehend aus Salat und Avocadobrot.

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Das Cafe Sopa Tenerife ist ein schönes, helles Café mit leckeren, gesunden Speisen und Getränken. Nur auf die Plastiktrinkhalme sollte verzichtet werden. Aufgrund der Müdigkeit, konnten wir nicht schnell genug reagieren und schwups waren die Trinkhalme in den Gläsern. Wir sind dabei uns anzugewöhnen, gleich bei der Bestellung dazuzusagen, dass wir keine Trinkhalme möchten. Mehr Infos zum Cafe Sopa findest Du hier.

Besuch des Nationalparks El Teide

Da unsere Fähre von Teneriffa nach La Gomera erst abends ablegt, beschließen wir, den Nationalpark El Teide auf Teneriffa anzuschauen. Mehr über den El Teide erfährst Du hier.

Nationalpark El Teide

Nationalpark El Teide

Überfahrt nach La Gomera

Gegen halb acht sind wir dann bereits auf der Olsen Fähre  und keine 40 Minuten später schon in San Sebastian, im Hafen von La Gomera.

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Von San Sebastian aus brauchen wir dnan noch eine Stunde bis nach Valle Gran Rey.

Impressionen vom Aufenthalt auf La Gomera (25.12.2017 bis 03.01.2018)

 

Agulo und die gläserne Aussichtsplattform

Die gläserne Aussichtsplattform bietet einen wunderbaren Blick auf Teneriffa und ca. 200 m in die Tiefe auf das Dorf Agulo.

gläserne Aussichtsplattform Agulo

In direkter Nachbarschaft befindet sich das Besucherzentrum Juego de Bolas des Nationalparks Garajonay.

Besucherzentrum Juego de Bolas des Nationalparks Garajonay

Im Besucherzentrum kannst Du Dich über die Geologie der Insel sowie über die Kultur der Gomeros informieren. Es beherbergt mehrere Ausstellungsräume, die einen kleinen Einblick geben, wie die Gomeros gelebt und gearbeitet haben. Der kleine botanische Garten stellt die wunderschönen heimischen Pflanzenarten La Gomeras vor.

Königs-Protea (Protea cynaroides)

Valle Gran Rey – Tal des großen Königs (Hupalupa)

Unsere Unterkunft befindet sich in Valle Gran Rey nur unweit vom Strand Playa de Valle Gran Rey. Der Strand liegt direkt an der Promenade in La Playa und gehört zum längsten Strand von Valle Gran Rey. Weitere Strände sind u. a. Playa del Ingles und die Lagune Charco del Conde (auch Babystrand genannt).

Der Kaffee darf hier selbstverständlich auch nicht fehlen. Neben einem Kaffeestand für Filterkaffee haben wir auch unseren australischen Herdkocher für einen leckeren Espresso oder Flat White mit am Start.

Die Quelle Chorros de Epina

Die Quelle befindet sich im Lorbeerwald von La Gomera unweit der Straße nach Vallehermoso. Das Wasser der Quelle soll eine heilende Wirkung haben.

Quelle Chorros de Epina

Befolgt man eine bestimmte „Trinkreihenfolge“ (Frauen trinken von links nach rechts aus den ungeraden Öffnungen, Männer aus den geraden Öffnungen) soll die Liebe, die man für eine bestimmte Person empfindet, erwidert werden.

Quelle Chorros de Epina

Wunderschöne Wanderrouten

Beim Wandern entdeckt man die schönsten Plätze La Gomeras. Hier machen wir gerade eine geführte Pflanzenwanderung. In der Regel erkunden wir die Insel aber auf eigene Faust.

Ausflug zum Geheimstrand der Insel

Einkaufen im Lieblingsbioladen NaturVal Gran Rey

Einen ausführlichen Bericht über unseren Lieblingsbioladen findest Du hier.

Die Rückreise (03.01. bis 08.01. 2018)

Damit sichergestellt ist, dass wir die Fähre, die ja von Teneriffa nur einmal die Woche auf das spanische Festland übersetzt, erreichen, brechen wir bereits am 03. Januar von La Gomera nach Teneriffa auf, wo wir noch eine Nacht im Auto verbringen.

Überfahrt von Teneriffa nach Huelva

Am 4. Januar gegen 11 Uhr legen wir mit der Fähre in Santa Cruz de Tenerife Richtung Huelva ab. Einen Tag später erreichen wir dann gegen 20 Uhr den Hafen von Huelva.

Mit der Fähre auf die Kanaren

Mit der Fähre auf die Kanaren

Übernachtung in Huelva

Um nicht in der Nacht zu fahren und am Tag zu schlafen, beschließen wir, in Huelva zu übernachten. Da wir ausgeruht sein wollen, buchen wir uns diesmal relativ kurzfristig ein Hotelzimmer und verzichten auf die Übernachtung auf der Bettkonstruktion, denn wir müssen von Huelva die Strecke bis Bordeaux in einem Stück ohne größere Pausen zurücklegen, 14 Stunden Autofahrt liegt vor uns.

Frühstück in Huelva, Mittagspause in Salamanca

Nach dem Frühstück geht es dann über Sevilla und Salamanca los Richtung Bordeaux. In Salamanca machen wir eine kurze Mittagspause. Jade ist überglücklich, dass sie endlich in der Chocolatería Valor die spanische Spezialität Chocolate con Churros probieren kann. Schlechtes Wetter und Zeitdruck lassen es leider nicht zu, dass wir länger in Salamanca verweilen, obwohl wir uns sehr gerne die Stadt etwas ausgiebiger anschauen würden.

Gegen Spätnachmittag wird das Wetter immer schlechter. Der Regen verwandelt sich in Schnee. Und dann bei Alsasua geht plötzlich gar nichts mehr.

Schneechaos in Spanien

Wir stecken fest auf der Autobahn, da diverse LKWs auf Grund des Schnees den Berg nicht mehr hoch kommen. Da offensichtlich keiner mit so einem Wetter gerechnet hat, hat auch niemand Schneeketten dabei. Bei Schneeketten denkt man an die Alpen aber irgendwie nicht an Spanien. Nichts geht mehr.

Neben uns befindet sich die Seitenspur, die von der Auffahrt auf die Autobahn führt. Wir überlegen, ob wir uns vielleicht auf der Seitenspur irgendwie zu einer Ausfahrt durchschlagen sollen. Wir sind recht verunsichert, weil außer uns wohl keiner auf die Idee gekommen ist, diese Option in Erwägung zu ziehen. Da wir schon bei der Hinfahrt festgestellt haben, dass es nicht immer richtig sein muss, der Masse zu folgen, entscheiden wir, die seitliche Spur zu nutzen.

Diese führt uns zunächst zu einem Kreisverkehr und letztendlich wieder zurück auf die Autobahn, die verschneit, aber komplett frei von Autos vor uns liegt. Bis auf uns und dem Belgier „Rosa“ – der sich auch irgendwie durch den Schnee gekämpft hat, ist kein anderes Auto auf der Autobahn. Uns entgegen kommen Räumfahrzeuge. Auf der anderen Seite der Autobahn sehen wir Rettungsfahrzeuge und die Polizei. Es ist schon etwas unheimlich. Es blitzt und schneit weiterhin. Viele Bäume können die Schneemassen nicht mehr halten, ihre Äste biegen sich durch, andere liegen bereits abgebrochen auf der Straße. Wir sind jedoch froh, dass wir, wenn auch langsam, voran kommen.

Pastel de Nata in Bordeaux

Eigentlich war der Plan, gegen 23 Uhr Bordeaux zu erreichen. In Bordeaux kommen wir allerdings erst um 5 Uhr morgens an. Das gebuchte Hotelzimmer können wir bis 11 Uhr nutzen. Nach fünf Stunden Schlaf beschließen wir, zunächst in Bordeaux zu frühstücken und dann weiterzufahren. Es ist wirklich bedauerlich, dass wir uns leider auf dem Rückweg so abhetzen müssen. Gerne wären wir in Bordeaux etwas länger geblieben. Statt Canelé gibt es Pastel de Nata. Zufällig haben wir die Pastéis in einem hübschen, kleinen Laden im Herzen von Bordeaux entdeckt und können nicht vorbeilaufen.

Über die Herstellung der leckeren Pastéis de Nata drehen wir spontan ein kleines Video. Später ist dieser kleine Film entstanden:

 

Danach geht es für uns aber fix weiter. Spätestens um Mitternacht wollen wir zu Hause sein, denn am Sonntag sind die Schulferien zu Ende. Gegen 01.00 Uhr kann Patrick jedoch nicht mehr und entschließt sich dazu, die Reise nicht weiter fortzusetzen und kein unnötiges Risiko einzugehen. Neben der Autobahn übernachten wir in einem Motel. Am nächsten Morgen um 5 Uhr brechen wir wieder auf und kommen gegen Mittag zu Hause an.

11iEs Bodenflug

11iEs Fazit

Kosten Anreise/Abreise mit eigenem PKW für 3 Personen

Kosten Fähre: 1.019,12 Euro
Kosten Benzin: 400,00 Euro
Kosten Campingplatz: 40,00 Euro
Kosten Bettkonstruktion: 70,00 Euro
Gesamt: 1.529,12 Euro

Kosten Anreise/Abreise mit Flugzeug für 3 Personen

Kosten Flug: 1.976,70 Euro
Kosten Mietwagen: 544,32 Euro
Kosten Fähre: 200,00 Euro
Gesamt: 2.721,02 Euro

Die Reise mit dem eignen PKW wäre, wenn wir nicht vorher den Flug gebucht hätten, mehr als 1.000 Euro günstiger ausgefallen.

Die Reise mit eigenem PKW stellt eine gute Alternative zum Fliegen dar, da wir die Anreise selbst bereits als Urlaub betrachten. Für uns war es eine spannende Erfahrung, so dass wir die Entspannung am Zielort um so mehr genießen konnten. Man hat die Möglichkeit, viele interessante Menschen und die Vielfalt Europas kennen zu lernen und bekommt ein Bewusstsein für die Entfernung zum Reiseziel.

Es darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass vorsichtiges und rücksichtsvolles Fahren und ausreichende Schlafpausen entscheidende Punkte sind, um sicher sein Ziel zu erreichen. Es wäre schön, wenn die ersten beiden Punkte auch bei uns zu Haus im normalen Straßenverkehr mehr berücksichtigt werden würden.

Fotocredit: Patrick Schürfeld / ps-ixel.com

  1. Walter Bahlke

    Liebe Fam. Schürfeld,

    ich habe grosse Hochachtung vor Ihrer Entscheidung, diese Reise mit dem Auto durchzuführen. Ich hätte mich nie dazu durchringen können, denn es ist sicherlich ein langer Ritt. Ich ziehe meinen Hut und freue mich, dass Sie gut angekommen sind.
    Grundsätzlich frage ich mich jedoch ein wenig, ob generell kurzer Urlaub über so lange Strecken nachhaltig sein kann? Ihr Motto lautet ja „11iE – nachhaltig leben“; ist es da nicht ein bisschen wie „Wein trinken und Wasser predigen“, wenn für so kurze Zeiträume solche imense Mengen an fossilen Rohstoffen verbraucht werden?
    Wir versuchen ja ebenfalls nachhaltig zu leben. Deshalb fahren wir mit unseren drei Kindern stets mit der Bahn. So versuchen wir, einen möglichst kleinen ökologischen Fingerabdruck auf unserer einzigen Erde zu hinterlassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fam. Bahlke aus Berlin

    • Liebe Familie Bahlke,
      vielen Dank für Ihr Kommentar. Wir freuen uns auch, es geschafft zu haben und genießen die Zeit hier auf La Gomera. Wir hatten unseren Urlaub schon ein Jahr zuvor geplant und waren bereits zwei Jahre nicht mehr im Urlaub. Natürlich wäre es ökologischer, zu Hause zu bleiben. Unser Ansatz folgt jedoch keiner radikalen Ideologie, statt dessen versuchen wir gut zu leben und dabei auf Nachhaltigkeit zu achten. Die Länge des Urlaubs richtet sich nunmal nach den Schulferien. Würden wir länger am Zielort bleiben, wäre der Benzinverbrauch für die An- und Abreise absolut identisch. Da man es im Sommer in Deutschland gut aushalten kann, verreisen wir in den Sommerferien gar nicht. Dank Niki ist unsere Reise jetzt ein klein wenig nachhaltiger geworden, da wir nicht fliegen konnten. Denn mit dem Auto verbraucht man pro Passagier definitiv weniger fossile Rohstoffe als mit dem Flugzeug. Wie man in unserem Blogbeitrag nachlesen kann, haben wir auch auf unserer Reise darauf geachtet, so verpackungsarm wie möglich zu reisen.
      Predigen ist überhaupt nicht unser Ding. Und was Wasser und Wein angeht, mögen wir beides.
      Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Jahr 2018.

      Sonnige Grüße nach Berlin
      Elfie, Patrick und Lilly

  2. Joachim Huber

    https://www.facebook.com/proanimalgomera/?hc_ref=ARQiSfHd-dxRAJYDW30skZuQwqv4Db09q56zqFdoZXeiLwTnxWVfPKv3ncolY98fyQE&fref=nf
    Das ist die Facebookadresse von Pro Animal Gomera . In Deutschland gibt’s Arme Seelen in Kiel, die Tiere und somit Pro Animal unterstützen und außschließlich Tiere von dort überführen und finanziell unterstützen. Ich leine quasi eine Unterstützergruppe aus dem südlichen Bereich , die aber nur zuarbeitet.

  3. Joachim Huber

    Hallo Ihr 3
    Gratulation zur gelungenen Bodenflugalternative und dem damit verbundenen guten Ankommen . Alles wunderschön beschrieben und teilweise echt spannend. Wir sind Joachim, Martina und Nala , eine 12 jährige Mischlingshündin . Wir sind sowas wie Halbresidenten und leben einen Teil des Jahres auf La Gomera , dies aber nicht im Valle, sondern eher Hermigua oder San Sebastian Umland und auch schon 6 Monate in Vallehermoso . gerade aber leider wieder im kalten Deutschland, da ich noch eine Pflegestation habe, die aber zum 1.1, 18 in andere Hände übergeht und ich dann noh ca 2 jahre als Pflegedienstleiter zumindest ab und zu da sein muß . Ganz auf Gomera leben lässt mein Gesundheitszustand nicht zu, da die medizinische Versorgung dann doch etwas schlechter ist, als es gut für mich wäre. Wir sind auf Gomera hauptsächlich Tierschützer und pflege , retten und versorgen Hunde und katzen, da ein Tierheim nicht vorhanden ist . Alles für Pro Animal Gomera . Wir wünschen euch tolle erhohlsame Tage auf La Isla Magica und einen guten Weg zurück .

    • Hallo Joachim,
      wir freuen uns über Deine Rückmeldung. Das ist toll, wenn man die Möglichkeit hat, 6 Monate auf der Insel zu verbringen. Sie ist wirklich traumhaft schön und man möchte gar nicht wieder weg. So geht es uns jedes Mal.
      Wir sind momentan in Valle werden aber für die nächste Reise eher eine Unterkunft in Agulo ins Auge fassen.
      Ich werde mich mal über Pro Animal Gomera informieren. Habt ihr eine Webseite?

      Liebe Grüße
      Elfie von 11iE

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