11iEs Bodenflug
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11iEs Bodenflug

Mit dem PKW von Hagen nach La Gomera und zurück.

Unseren Bodenflug von Hagen nach La Gomera und zurück haben wir spontan auf Grund der Insolvenz von Air Berlin und NIKI angetreten. Für die Vorbereitung hatten wir eigentlich nur ein paar Tage Zeit.

11iEs Bodenflug Reisedauer: 19.12.2017 bis 08.01.2018

19.12. bis 25.12.2017 – Die Anreise Hagen – La Gomera

Bei unseren gewählten Routen handelt es sich um mautfreie Routen. Die Reise dauert nicht wesentlich länger, ist jedoch kostengünstiger und definitiv interessanter.

19.12.2017 – Erster Zwischenstopp Heidelberg

Von Hagen aus startete am Dienstag unser Bodenflug nach La Gomera. Allerdings nicht wie geplant schon um 14.00 Uhr, sondern erst gegen 20.00 Uhr, so dass wir unsere zuvor ausgearbeitete Route leicht anpassen mussten. Den ersten Zwischenstopp legten wir bei meiner Schwester in Heidelberg ein, wo wir gegen 23.00 Uhr ankamen.

20.12.2017 – Weiter geht es Richtung Frankreich

Am nächsten Morgen brachen wir gegen 8.00 Uhr von Heidelberg auf. Auf der A5 ging es über Offenburg Richtung Frankreich. Gegen 11.00 Uhr passierten wir die Landesgrenze.


Da es durchaus schwierig sein kann, auf Reisen Wasser in Glasflaschen zu bekommen, nahmen wir vorsorglich 12 Glaswasserflaschen mit auf die Reise. Außerdem bereiteten wir Nudelsalat und Couscous vor, welche wir für die Reise in Glasbehälter abgefüllt hatten. Da wir in Deutschland in Unverpacktläden einkaufen, hatten wir bereits für die Gläser eine spezielle Tasche entwickelt und genäht, die sich auch als Reiseprovianttasche als sehr nützlich erwiesen hat. Sobald wir Zeit finden, stellen wir unsere Unverpackttasche „Verpackung für Unverpacktes“ noch einmal gesondert vor. Sie hat den Vorteil, dass man nicht immer mit einem Beutel voll klappernder Gefäße einkaufen gehen muss und ein etwas eleganteres Unverpackteinkaufen ermöglicht. Da wir ja nun mit dem Auto und nicht mit dem Flugzeug unterwegs waren, nutzten wir die Gelegenheit und packten auch unser Kaffeeequipment mit ein, um unterwegs den Luxus zu haben, Kaffee selber zubereiten zu können.

Kaffeepause für die Coffeelover auf einem Feldweg in Frankreich

Den ersten leckeren Filterkaffee gab es gegen 15.00 Uhr an einem Feldweg in der Gegend von Belfort. Es war noch recht kalt und ziemlich regnerisch. Um so mehr freuten wir uns über den leckeren, warmen, frisch gebrühten Kaffee.

Die französische Gemeinde Le Donjon erreichten wir gegen 18.00 Uhr. Hier deckten wir uns in einer kleinen Boulangerie/Patisserie mit leckeren Eclairs ein. Lillys Kommentar: „Ich hatte ja eine völlig falsche Vorstellung von Eclaires!“ Gegen Abend zog dichter Nebel auf, daher kamen wir nur langsam voran. In Effiat ruhten wir uns für eine halbe Stunde auf einem Rastplatz aus und fuhren dann weiter. Wir wollten so weit wie möglich Richtung Meer kommen, um das Nachtlager bei milderen Temperaturen aufschlagen zu können.

Zweiter Zwischenstopp – Übernachten bei 2°C auf einem Parkplatz bei Millau

In der Nähe von Millau übermannte uns jedoch die Müdigkeit, so dass wir bereits in Millau unsere Bettkonstruktion einweihten. Dank der Bettkonstruktion, Isomatte und den Schlafsäcken schliefen wir trotz Temperaturen um die 2°C ziemlich gemütlich. Lediglich der Auf- und Abbau waren bei diesen Temperaturen etwas unangenehm.

21.12.2017 – Dritter Zwischenstopp in Perpignan

Von Millau aus machten wir uns am nächsten Morgen auf Richtung Französisch-Spanische-Grenze. In der südfranzösischen Stadt Perpignan legten wir einen Zwischenstopp ein. Im Marabouthé gab es für uns ein leckeres Mittagessen bestehend aus mit Käse überbackenen Landbroten dazu Salat und Kartoffelecken, gefolgt von köstlichen Tartes und natürlich Kaffee. Mehr Infos zum Marabouthé findest Du hier.

Unser Auto parkten wir in einem nahe gelegenem Parkaus. Die Parkhäuser sind bewacht, so dass wir davon ausgingen, dass die Gefahr, dass unser voll beladenes Auto ausgeraubt wird, etwas geringer ist. Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Französisch-Spanische Grenze. Weiter ging es Richtung Valencia.

Unser Fazit zu Frankreich

In Frankreich kann man ganz wunderbar essen. Lilly überlegt schon, des Essens wegen, nach Frankreich auszuwandern. Außerdem ist es sehr angenehm Auto zu fahren. Die Franzosen fahren sehr ruhig und vorausschauend. Auf Blitzer und Radarkontrollen muss man allerdings achten. Bereits in Deutschland bekamen wir den Tip, in Frankreich besonders genau auf die Geschwindigkeitsbegrenzung zu achten. Das tun wir ohnehin, trotzdem wurden wir vermutlich an einer Stelle geblitzt.

Vierter Zwischenstopp – Valencia Campingplatz Deversa Gardens

Ziemlich spät kamen wir auf dem Campingplatz Deversa Gardens an und waren froh, dass wir ohne Reservierung noch einen Stellplatz zugewiesen bekamen. Hier konnten wir die Bettkonstruktion wieder aufbauen und freuten uns schon auf die warme Dusche, den leckeren Kaffee und die köstliche Tarte am nächsten Morgen. Den Campingplatz Deversa Gardens bei Valencia können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Sanitäranlagen sind super. Der Campingplatz verfügt über Waschmaschine, Bügeleisen, Stromanschlüsse etc. Es gibt kostenloses WLAN. Neben Standplätzen können auch Bungalows angemietet werden. Das Freizeitangebot ist riesig. Der Campingplatz verfügt über ein Erlebnisbad, zwei weiteren Schwimmbädern, Tennisplätze, Plätze zum Fußball-, Basketball oder Volleyballspielen sowie über eine Pferdesportanlage. Außerdem gibt es auf dem Areal diverse gastronomische Einrichtungen, einen Supermarkt und eine Hundepension. Den Campingplatz werden wir uns definitiv für zukünftige Reisen vormerken. Da wir nur eine Nacht auf dem Campingplatz verbracht hatten konnten wir, bis auf die Sanitäranlagen, nichts weiter testen.

22.12.2017 – Lillys 14. Geburtstag

Auf dem Campingplatz feierten wir Lillys 14. Geburtstag mit einer Tarte au Chocolat von Le Marabouthé.

Über Omas Geschenk hat sich Lilly, wie man sehen kann, am meisten gefreut.

Weiter ging es Richtung Huelva

Unser Plan war es, direkt nach Huelva durchzufahren und dort ebenfalls auf einem Campingplatz zu übernachten. Unsere Pläne wurden jedoch durchkreuzt. Kurz nach Valencia hatten wir eine Reifenpanne.

Dank unserer ADAC Plus Mitgliedschaft kam nach 1,5 Stunden ein Abschleppwagen, der unseren Opel in eine Werkstatt in Valencia brachte. Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die Werkstatt. Über Google Translate konnten wir uns prima mit den Werkstattangestellten auf Spanisch unterhalten. Wir entschieden uns dazu, vorsichtshalber alle vier Reifen wechseln zu lassen. Wir brauchten Allwetterreifen. Diese hatte die Werkstatt nicht vorrätig. Wir hatten jedoch mal wieder Glück. Sie wurden zu 17.30 Uhr geliefert, so dass wir kurz vor 19.00 Uhr die Weiterfahrt nach Huelva antreten konnten.

Auf Grund der Reifenpanne verloren wir mehr als einen halben Tag. Das bedeutete für Patrick, dass er die ganze Strecke nach Huelva durchfahren musste. Ein paar kleine Schlafpausen von jeweils 30 bis 60 Minuten legten wir zwischendurch ein, ohne die Bettkonstruktion aufzubauen. Das hätte zu viel Zeit gekostet.


23.12.2017 – Am Hafen von Huelva, wo bitte geht es zur Fähre?

Den Hafen von Huelva erreichten wir schließlich gegen 7.23 Uhr. Der Hafen befindet sich in einem Industriegebiet und wirkt wenig einladend, so dass man sich ohnehin ein wenig Fehl am Platz fühlt. Wir folgten den Beschilderungen und den Anweisungen vom Navi und landeten letztendlich vor einer Absperrung auf dem Hafengelände. Wir waren uns sehr unsicher, ob wir uns an dem richtigen Zugang zur Fähre befanden.


Zwischenzeitlich ging schon die Sonne auf. LKWs, die ebenfalls das Tor anfuhren, kehrten jedoch nach kurzer Zeit wieder um. Von Godot jedoch keine Spur und auch das Tor öffnete sich nicht. So dass wir uns schließlich auf die Suche nach einem anderen Zugang machten. Diese Entscheidung stellte sich als vernünftig heraus, da offensichtlich das Tor, vor dem wir zuvor gewartet hatten, von der Rederei nicht mehr genutzt wurde. Der Check-In Bereich liegt jetzt auf der gegenüberliegenden Seite. 
Die Fähre legte, etwas verspätet, gegen 13.30 in Huelva Richtung Lanzarote ab. Auch die anderen mussten irgendwann gemerkt haben, dass sie vor dem falschen Tor standen, denn wir haben sie auf der Fähre wiedergetroffen.

23.12. bis 25.12.2017 – Die Überfahrt

Einen ausführlichen Bericht über die Fährüberfahrt auf die Kanaren findest Du hier.

25.12.2017, 00:50 Uhr – Ankunft in Santa Cruz de Tenerife

Gegen Mitternacht legten wir im Hafen von Santa Cruz de Tenerife an und machten uns noch in der Nacht auf den Weg nach Los Cristianos. Von der Hafenstadt Los Cristianos aus legen die Fähren Richtung La Palma und La Gomera ab.

Übernachtung im Auto auf einem Parkplatz in Los Cristianos

Mitten in der Nacht kann man natürlich nicht mehr nach La Gomera übersetzen, daher übernachteten wir in Los Cristianos im Auto auf einem Parkplatz vor einer Kirche. Auch auf Reisen versuchen wir, so verpackungsarm und plastikfrei wie möglich zu leben: Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste, Zahnputztabletten statt Zahnpasta aus der Plastiktube.

Frühstück im Cafe Sopa

Im Cafe Sopa, welches sich in der Nähe des Hafens in Los Cristianos befindet, stärkten wir uns zunächst mit leckeren, frisch zubereiteten Smoothies, Kaffee und einem gesunden Frühstück bestehend aus Salat und Avocadobrot. Das Cafe Sopa Tenerife ist ein schönes, helles Café mit leckeren, gesunden Speisen und Getränken. Mehr Infos findest Du hier.

Besuch des Nationalparks El Teide

Da unsere Fähre nach La Gomera erst um 19.30 Uhr ablegte, hatten wir noch genug Zeit, um uns den Nationalpark El Teide auf Teneriffa anzuschauen. Mehr über den El Teide erfährst Du hier.

Überfahrt nach La Gomera

Um 19.30 Uhr legte die Olsen Fähre von Los Cristianos ab. Die Überfahrt geht ziemlich fix. In nur 40 Minuten ist man in San Sebastian, im Hafen von La Gomera.

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Von San Sebastian aus braucht man mit dem Auto ca. 1 Stunde bis nach Valle Gran Rey.

25.12.2017 bis 03.01.2018 – Aufenthalt auf La Gomera

Damit sichergestellt ist, dass wir die Fähre, die ja von Teneriffa nur einmal die Woche auf das spanische Festland übersetzt, erreichen, sind wir bereits am 03. Januar von La Gomera nach Teneriffa aufgebrochen.

03.01. bis 08.01. 2018 – Die Rückreise La Gomera – Hagen

03.01. bis 04.01.2018 – Erster Zwischenstopp auf Teneriffa

In Teneriffa haben wir eine Nacht verbracht und hier noch einmal unsere Bettkonstruktion aufgebaut.

04.01. bis 05.01.2018 – Überfahrt von Teneriffa nach Huelva

Am 04. Januar gegen 11.00 Uhr legten wir mit der Fähre in Santa Cruz de Tenerife Richtung Huelva ab. Am 05. Januar erreichten wir dann gegen 20.00 Uhr den Hafen von Huelva.

05.01.2018 Zweiter Zwischenstopp – Übernachtung in Huelva

Um nicht in der Nacht zu fahren und am Tag zu schlafen, beschlossen wir, in Huelva zu übernachten. Da wir ausgeruht sein wollten, buchten wir uns diesmal relativ kurzfristig ein Hotelzimmer in Huelva und verzichteten auf die Übernachtung auf der Bettkonstruktion, denn wir mussten von Huelva die Strecke bis Bordeaux in einem Stück ohne größere Pausen zurücklegen, 14 Stunden Autofahrt lagen vor uns.

06.01.2018 – Frühstück in Huelva, Mittagspause in Salamanca

Nach dem Frühstück ging es dann über Sevilla und Salamanca los Richtung Bordeaux. In Salamanca machten wir eine kurze Mittagspause. Lilly war überglücklich, dass sie endlich in der Chocolatería Valor die spanische Spezialität Chocolate con Churros probieren konnte. Schlechtes Wetter und Zeitdruck ließen es leider nicht zu, dass wir länger in Salamanca verweilen konnten, obwohl wir uns sehr gerne die Stadt etwas ausgiebiger angeschaut hätten.

Gegen Spätnachmittag wurde das Wetter immer schlechter. Der Regen verwandelte sich in Schnee. Und dann bei Alsasua ging plötzlich gar nichts mehr.

Schneechaos in Spanien

Wir steckten fest auf der Autobahn, da diverse LKWs auf Grund des Schnees den Berg nicht mehr hoch kamen. Da offensichtlich keiner mit so einem Wetter gerechnet hatte, hatte auch niemand Schneeketten dabei. Bei Schneeketten denkt man an die Alpen aber irgendwie nicht an Spanien. Nichts ging mehr.

Neben uns befand sich die Seitenspur, die von der Auffahrt auf die Autobahn führte. Wir überlegten, ob wir uns vielleicht auf der Seitenspur irgendwie zu einer Ausfahrt durchschlagen sollten. Wir waren recht verunsichert, weil außer uns wohl keiner auf die Idee kam, diese Option in Erwägung zu ziehen. Da wir schon bei der Hinfahrt festgestellt hatten, dass es nicht immer richtig sein muss, der Masse zu folgen, entschieden wir, die seitliche Spur zu nutzen. Diese führte uns zunächst zu einem Kreisverkehr und letztendlich wieder zurück auf die Autobahn, die verschneit, aber komplett frei von Autos vor uns lag. Bis auf uns und dem Belgier „Rosa“ – der sich auch irgendwie durch den Schnee gekämpft hatte, war kein anderes Auto auf der Autobahn. Uns entgegen kamen Räumfahrzeuge. Auf der anderen Seite der Autobahn sahen wir Rettungsfahrzeuge und Polizei. Es war schon etwas unheimlich. Es blitzte und schneite weiterhin. Viele Bäume konnten die Schneemassen nicht mehr halten, ihre Äste bogen sich durch, andere lagen bereits abgebrochen auf der Straße. Wir waren jedoch froh, dass wir, wenn auch langsam, voran kamen.

07.01.2018 – Dritter Zwischenstopp in Bordeaux

Eigentlich war der Plan, gegen 23.00 Uhr Bordeaux zu erreichen. In Bordeaux kamen wir allerdings erst um 5.00 Uhr morgens an. Das gebuchte Hotelzimmer konnten wir bis 11.00 Uhr nutzen. Nach fünf Stunden Schlaf beschlossen wir, zunächst in Bordeaux zu frühstücken und dann weiterzufahren. Es ist wirklich bedauerlich, dass wir uns leider auf dem Rückweg so abhetzen mussten. Gerne wären wir in Bordeaux etwas länger geblieben. Statt Canelé gab es Pastel de Nata. Zufällig hatten wir die Pastéis in einem hübschen, kleinen Laden im Herzen von Bordeaux entdeckt und konnte nicht vorbeilaufen. Danach ging es aber fix weiter Richtung Hagen. Spätestens um Mitternacht wollten wir zu Hause sein, denn am Sonntag waren ja die Schulferien zu Ende.

08.01.2018, 01.00 Uhr – Vierter Zwischenstopp, irgendwo kurz vor Reims

Gegen 01.00 Uhr hat sich Patrick dazu entschlossen, die Reise nicht weiter fortzusetzen und kein unnötiges Risiko einzugehen. Neben der Autobahn übernachteten wir in einem Motel. Zum Motel möchte ich nur so viel schreiben: Wir schliefen in unseren Schlafsäcken und verzichteten auf das Duschen.

Am nächsten Morgen um 5 Uhr ging es weiter Richtung Hagen, wo wir schließlich gegen Mittag ankamen.

11iEs Fazit

Kosten Anreise/Abreise mit eigenem PKW für 3 Personen

Kosten Fähre: 1.019,12 Euro
Kosten Benzin: 400,00 Euro
Kosten Campingplatz: 40,00 Euro
Kosten Bettkonstruktion: 70,00 Euro
Gesamt: 1.529,12 Euro

Kosten Anreise/Abreise mit Flugzeug für 3 Personen

Kosten Flug: 1.976,70 Euro
Kosten Mietwagen: 544,32 Euro
Kosten Fähre: 200,00 Euro
Gesamt: 2.721,02 Euro

Die Reise mit dem eignen PKW wäre, wenn wir nicht vorher den Flug gebucht hätten, mehr als 1.000,00 Euro günstiger ausgefallen.

Die Reise mit eigenem PKW stellt eine gute Alternative zum Fliegen dar, da wir die Anreise selbst bereits als Urlaub betrachten. Für uns war es eine spannende Erfahrung, so dass wir die Entspannung am Zielort um so mehr genießen konnten. Man hat die Möglichkeit viele interessante Menschen und die Vielfalt Europas kennen zu lernen und bekommt ein Bewusstsein für die Entfernung zum Reiseziel.

Es darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass vorsichtiges und rücksichtsvolles Fahren und ausreichende Schlafpausen entscheidende Punkte sind, um sicher sein Ziel zu erreichen. Es wäre schön, wenn die ersten beiden Punkte auch bei uns zu Haus im normalen Straßenverkehr mehr berücksichtigt werden würden.

Fotos: ps-ixel.com

  1. Walter Bahlke

    Liebe Fam. Schürfeld,

    ich habe grosse Hochachtung vor Ihrer Entscheidung, diese Reise mit dem Auto durchzuführen. Ich hätte mich nie dazu durchringen können, denn es ist sicherlich ein langer Ritt. Ich ziehe meinen Hut und freue mich, dass Sie gut angekommen sind.
    Grundsätzlich frage ich mich jedoch ein wenig, ob generell kurzer Urlaub über so lange Strecken nachhaltig sein kann? Ihr Motto lautet ja „11iE – nachhaltig leben“; ist es da nicht ein bisschen wie „Wein trinken und Wasser predigen“, wenn für so kurze Zeiträume solche imense Mengen an fossilen Rohstoffen verbraucht werden?
    Wir versuchen ja ebenfalls nachhaltig zu leben. Deshalb fahren wir mit unseren drei Kindern stets mit der Bahn. So versuchen wir, einen möglichst kleinen ökologischen Fingerabdruck auf unserer einzigen Erde zu hinterlassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fam. Bahlke aus Berlin

    • Liebe Familie Bahlke,
      vielen Dank für Ihr Kommentar. Wir freuen uns auch, es geschafft zu haben und genießen die Zeit hier auf La Gomera. Wir hatten unseren Urlaub schon ein Jahr zuvor geplant und waren bereits zwei Jahre nicht mehr im Urlaub. Natürlich wäre es ökologischer, zu Hause zu bleiben. Unser Ansatz folgt jedoch keiner radikalen Ideologie, statt dessen versuchen wir gut zu leben und dabei auf Nachhaltigkeit zu achten. Die Länge des Urlaubs richtet sich nunmal nach den Schulferien. Würden wir länger am Zielort bleiben, wäre der Benzinverbrauch für die An- und Abreise absolut identisch. Da man es im Sommer in Deutschland gut aushalten kann, verreisen wir in den Sommerferien gar nicht. Dank Niki ist unsere Reise jetzt ein klein wenig nachhaltiger geworden, da wir nicht fliegen konnten. Denn mit dem Auto verbraucht man pro Passagier definitiv weniger fossile Rohstoffe als mit dem Flugzeug. Wie man in unserem Blogbeitrag nachlesen kann, haben wir auch auf unserer Reise darauf geachtet, so verpackungsarm wie möglich zu reisen.
      Predigen ist überhaupt nicht unser Ding. Und was Wasser und Wein angeht, mögen wir beides.
      Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Jahr 2018.

      Sonnige Grüße nach Berlin
      Elfie, Patrick und Lilly

  2. Joachim Huber

    https://www.facebook.com/proanimalgomera/?hc_ref=ARQiSfHd-dxRAJYDW30skZuQwqv4Db09q56zqFdoZXeiLwTnxWVfPKv3ncolY98fyQE&fref=nf
    Das ist die Facebookadresse von Pro Animal Gomera . In Deutschland gibt’s Arme Seelen in Kiel, die Tiere und somit Pro Animal unterstützen und außschließlich Tiere von dort überführen und finanziell unterstützen. Ich leine quasi eine Unterstützergruppe aus dem südlichen Bereich , die aber nur zuarbeitet.

  3. Joachim Huber

    Hallo Ihr 3
    Gratulation zur gelungenen Bodenflugalternative und dem damit verbundenen guten Ankommen . Alles wunderschön beschrieben und teilweise echt spannend. Wir sind Joachim, Martina und Nala , eine 12 jährige Mischlingshündin . Wir sind sowas wie Halbresidenten und leben einen Teil des Jahres auf La Gomera , dies aber nicht im Valle, sondern eher Hermigua oder San Sebastian Umland und auch schon 6 Monate in Vallehermoso . gerade aber leider wieder im kalten Deutschland, da ich noch eine Pflegestation habe, die aber zum 1.1, 18 in andere Hände übergeht und ich dann noh ca 2 jahre als Pflegedienstleiter zumindest ab und zu da sein muß . Ganz auf Gomera leben lässt mein Gesundheitszustand nicht zu, da die medizinische Versorgung dann doch etwas schlechter ist, als es gut für mich wäre. Wir sind auf Gomera hauptsächlich Tierschützer und pflege , retten und versorgen Hunde und katzen, da ein Tierheim nicht vorhanden ist . Alles für Pro Animal Gomera . Wir wünschen euch tolle erhohlsame Tage auf La Isla Magica und einen guten Weg zurück .

    • Hallo Joachim,
      wir freuen uns über Deine Rückmeldung. Das ist toll, wenn man die Möglichkeit hat, 6 Monate auf der Insel zu verbringen. Sie ist wirklich traumhaft schön und man möchte gar nicht wieder weg. So geht es uns jedes Mal.
      Wir sind momentan in Valle werden aber für die nächste Reise eher eine Unterkunft in Agulo ins Auge fassen.
      Ich werde mich mal über Pro Animal Gomera informieren. Habt ihr eine Webseite?

      Liebe Grüße
      Elfie von 11iE

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