plastikfreie Küchenhelfer

Heute möchte ich Dir ein paar plastikfreie Küchenhelfer vorstellen.

Kurz noch ein paar Worte vorab. Ich empfehle Dir, erst einmal die Produkte, die Du gekauft hast aufzubrauchen. Alles andere wäre nicht nachhaltig. Nachhaltig und plastikfrei Leben ist ein Prozess. Die Umstellung findet nicht von heute auf morgen statt. Bei uns hat es fast ein Jahr gedauert, um im Badezimmer eine einigermaßen plastikfreie Zone hinzubekommen und wir sind noch lange nicht am Ziel!

Plastikfreie Küchenhelfer

Wisch- und Putzlappen aus Baumwolle

plastikfreie Küchenhelfer

Wir lieben die gestrickten Wischtücher aus Baumwolle von Solwang Design. Wir verwenden sie sowohl zum Spülen als auch zum Putzen. Sie sind nicht nur nachhaltig, sondern auch noch farbenfroh und hübsch anzusehen. Wir haben uns für dezentere Farben entschieden. Es gibt sie aber auch in pink, grün, blau etc. Durch die unterschiedlichen Farben kann man sie gut auseinander halten. Wir benutzen für Küche und Badezimmer jeweils andere Farben.
Die gestrickten Baumwolltücher kannst Du bei 60 °C in der Waschmaschine waschen.

Waschbare Kupfertücher von Redecker

plastikfreie Küchenhelfer

Von den waschbaren Kupfertücher von Redecker waren wir zunächst begeistert. Wir haben das Kupfertuch verwenden, um Töpfe und Pfannen zu reinigen. Unser Cerankochfeld haben wir ebenfalls mit einem Kupfertuch sauber gehalten. Kupfer ist ein Weichmetall, das nicht kratzt! Auch Emaille und Edelstahl können damit gereinigt werden. Das Tuch eignet sich jedoch nicht für Teflon! Wie der Name schon sagt, besteht das Tuch aus verwobenen Kupferfäden. Laut Hersteller kann das Kupfertuch in einem Waschnetz bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen werden. Es ist wohl 100 % recyclebar.

Update: Wir mussten leider feststellen, dass das Tuch nur zum Teil aus Kupfer besteht, der Rest ist Plastik! Nach dem man es einige Zeit in Gebrauch hat schaut das Tuch dann so aus.

plastikfreie Küchenhelfer

Wir benutzen seit einiger Zeit die runden Topfreiniger von Redecker, diese sind komplett aus Kupfer und daher für uns die bessere Alternative.

plastikfreie Küchenhelfer

 

Holzspülbürsten

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Diese Holzspülbürste ist nicht nur langlebiger, sondern auch noch ästhetischer als eine Plastikspülbürste, wie wir finden. Ich habe hier extra die Bürste, die wir schon seit mehreren Monaten benutzen, fotografiert. Patrick und ich finden, dass sie immer noch toll ausschaut. Der Borstenkopf ist austauschbar. Die Bürsten werden ebenfalls von der Firma Redecker produziert und sind handgefertigt.

Die Borsten sind aus Fibre, eine Faser, die aus der Agavepflanze gewonnen wird. Wir haben zufällig vor ein paar Tagen einen Ableger erhalten. Da ich die Agavepflanze so schön finde, durfte sie mit auf das Bild.

plastikfreie Küchenhelfer

Flaschenbürste

Die Flaschenbürsten dürfen in der Küche nicht fehlen. Wir halten damit u. a. unsere Emil-Trinkflaschen sauber. Die Bürsten bestehen aus Naturborsten, der Griff ist aus Edelstahl.

Gemüsebürste

Hin und wieder benötigen wir eine Gemüsebürste beispielsweise, um Karotten und Pilze zu reinigen. Kartoffeln können theoretisch auch mit der Bürste gereinigt werden, wir schälen sie jedoch, da die Kartoffelschale Stoffe enthalten kann, die man nicht unbedingt mitessen sollte. Die Gemüsebürste ist ebenfalls von Redecker und besteht aus Kokosfasern. Die Aufhängeöse ist ganz praktisch.

Spülmittel selbst herstellen

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Putzmittel wie Waschmittel, Allzweckreiniger und Spülmittel stellen wir selber her (nach einem Rezept von smarticular.net). Auch Spülmittel kannst Du ganz schnell und mit wenigen Zutaten selbst herstellen.

Für 550 ml benötigst Du folgende Zutaten:
10-15 g Kernseife
6 TL Natron
500 ml Wasser
Glasflasche

Herstellung:
500 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Kernseife reiben und dazugeben und gut einrühren. Abkühlen lassen und dabei immer mal wieder umrühren. Auch hier entsteht, wie bei der Zubereitung von Waschmittel, eine Wackelpudding ähnliche Konsistenz. Dann muss einfach noch weiter gerührt werden. Zum Schluss kommen nun 6 TL Natron hinzu. Auf ätherisch Öle verzichten wir. Das Spülmittel ist nun fertig und kann in eine Flasche abgefüllt werden.
Sollte das Spülmittel ausflocken, ist es ein Zeichen dafür, dass das Wasser zu kalkhaltig ist. Dann solltest Du ein wenig Essig dazugeben.

Das Spülmittel ist ok, wir finden es jedoch noch nicht ganz ideal, weil uns die Waschkraft bei ganz fettigen Pfannen beispielsweise noch nicht zu 100 % überzeugt. Hier suchen wir noch nach besseren Lösungen.

Update: Wir kaufen nun Spülmittel im Unverpacktladen, weil uns die Rezeptur nicht überzeugt.

Fotos: 11iE

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  1. Fishforfun

    Vielen Dank für den tollen Bericht!

  2. Liebe Elfie,

    ich liebe diesen und ähnliche Berichte – und darf dir frohen Mutes versichern: Bei uns sieht es in der Küche haargenauso aus!
    Wir haben 1:1 dieselben Produkte und schwören auf jedes einzelne davon.
    (Und jetzt frage ich mich gerade, ob ein Zero-Waste-Küchenartikel bei mir nun nicht latent überflüssig ist… 😉 )

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Liebe Jenni,
      das spricht doch nur für die Produkte. 🙂 Ein Zero-Waste-Küchenbeitrag sollte auf jeden Fall auch bei Dir zu finden sein. Du wirst den Artikel in Deinem Schreibstil und aus Deiner Sicht bezogen auf die Produkte verfassen. Deshalb wird es nicht 1:1 der selbe Beitrag sein. Es gibt doch beispielsweise diverse Bücher zum Thema Zero Waste. Diese sind doch auch auf ihre Weise unterschiedlich und haben alle ihre Berechtigung, finde ich! Ich freue mich auf den Beitrag. <3
      Liebe Grüße
      Elfie

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