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Fridays for Future – Act Now

Heute, am 15. März 2019, sind für Fridays for Future in mehr als 120 Ländern unserer Erde Kinder und Jugendliche aber auch viele Erwachsene darunter Eltern, Wissenschaftler*innen und Lehrer*innen auf die Straße gegangen, um für unsere Zukunft und für den Schutz unseres Klimas zu kämpfen und die Politiker aufzufordern, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln und sich für den Klimaschutz einzusetzen statt für Großkonzerne, die in der Regel nur Gewinnmaximierung zum Ziel haben.

Fridays for Future – Globaler Streik

In Deutschland wurde an über 200 Standorten gestreikt. In Hagen, wo wir momentan wohnen, sind wir auch mit dabei gewesen. Die Demo war ursprünglich für 100 Menschen angemeldet. Es ist der Wahnsinn, es sind mehr als 2.000 Kinder, Jugendliche aber auch ein paar Erwachsene mit dabei gewesen.

Das macht Mut und macht uns Hoffnung, dass es Menschen gibt, insbesondere Jugendliche, die nachdenken und auch den Willen und den Mut haben, etwas zu bewegen.

Jeder der dabei gewesen ist, konnte klar erkennen, dass es sich hier nicht um Schulschwänzer handelt, sondern um Schüler*innen, denen ihre Zukunft wichtig ist und die nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Interessen einer Wirtschaft, die ausschließlich auf Gewinnmaximierung fokussiert ist, unsere Welt zerstören.

Es ist klar, wir können so nicht weitermachen. Momentan sind wir dabei, unser Ökosystem irreversibel zu zerstören und das behaupten nicht nur wir, das sagen mehr als 23.000 Wissenschaftler*innen. Die letzten vier Jahre waren die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Wir haben mit extremen Wetterereignissen wie Hitze, Dürre, Waldbränden und Starkregen zu kämpfen und laut der Wissenschaftler*innen ist das nur der Anfang. Die Fakten und die Stellungnahme der Scientists for Future kannst Du hier nachlesen.

Unsere Forderung: ACT NOW

Die Streiks und die Fridays for Future Bewegung sind ein guter Anfang. Viele Menschen, darunter sehr viele junge Menschen, machen endlich den Mund auf, trauen sich, für den Schutz unserer Erde auf die Straße zu gehen und zu streiken. Doch es ist notwendig, dass jeder Einzelne von uns sein Verhalten und seine Gewohnheiten überdenkt und radikal etwas ändert. Das bedeutet aber nicht, dass unser Leben schlechter wird. Wir behaupten sogar, dass wir ein erfüllteres, gesünderes und glücklicheres Leben leben könnten, wenn wir anfangen darüber nachzudenken, was wirklich zählt.

Blinder Massenkonsum zur Kompensation der eigenen Unfreiheit ist der falsche Weg.

Stattdessen sollten wir unser Gehirn einschalten und die Erkenntnisse der Wissenschaft ernst nehmen und Konsequenzen ziehen. Die technologische Entwicklung und die Möglichkeiten von Robotic, KI, Genforschung etc. werden in jedem Fall unsere Zukunft bestimmen. Wie wir sie einsetzen, entscheidet jedoch darüber, ob dies auch eine Zukunft sein wird, in der wir Menschen leben wollen und leben können.

Wir müssen uns eins klar machen, das Klima verhandelt nicht. Deshalb kann die Umstellung nicht schnell genug gehen.

Jeder Point of no Return, der erreicht wurde, ist verlorenes Terrain. Jede Tier- oder Pflanzenart, die heute ausstirbt, ist für immer verloren. Die Möglichkeiten des Handelns werden mit jeder Sekunde geringer. Je länger wir warten, desto radikalere Maßnahmen müssen ergriffen werden, um unsere Zukunft zu sichern. Passiert nichts, wird das Klima sich radikal ändern und wir werden gezwungen sein, uns diesem anzupassen. Dies wird nicht für uns alle möglich sein. Es wäre eine globale Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß. Wenn wir diese verhindern wollen, ist sofortiges, radikales und konsequentes Handeln Pflicht.

Fotocredit: Patrick Schürfeld (ps-ixel)

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