Kaffee Varia

64/292 – Das Recht auf Wasser

Was hat das mit Kaffee zu tun?

Das Recht auf Wasser

Für uns sind sauberes Wasser und eine erfrischende Dusche eine Selbstverständlichkeit. Millionen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen. Im Juli 2010 haben die United Nations mit der Resolution 64/292 das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Vielen Ländern fehlen die finanziellen Mittel, um das Recht umzusetzen und ihrer Bevölkerung sauberes Wasser und sanitäre Anlagen zur Verfügung zu stellen. In Laos haben mehr als 30 Prozent der ländlichen Bevölkerung kein sauberes Wasser. Dadurch ist die Kindersterblichkeit extrem hoch. Viele Kinder erleben noch nicht einmal ihren fünften Geburtstag.

Recht auf Wasser - Aromakartell

Das Aromakartell möchte helfen

Katja und Mario möchten mit ihrem Projekt „Aromakartell“ die Bevölkerung in Laos unterstützen. Beide lieben das Land und sind begeisterte Kaffeetrinker. Sie haben vor Ort Anfang des Jahres bei der Kaffeeernte und Kaffeeverarbeitung mitgeholfen und 300 Kilogramm Arabica aus Laos importiert. Wir haben die beiden bei Dung im Caphe House kennengelernt und so von ihrem Projekt erfahren.

Recht auf Wasser - Aromakartell

Die Gewinne aus dem Aromakartell-Kaffeeverkauf werden in ein Frischwasserprojekt fließen. Damit sichergestellt wird, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie auch wirklich gebraucht wird, werden Katja und Mario nur 85 Prozent der Projektkosten übernehmen. Die restlichen 15 Prozent der Kosten werden vom jeweiligen Dorf getragen.

Herkunft – Ernte & Aufbereitung – Röstung

Recht auf Wasser - Aromakartell

Herkunft

Der Arabicakaffee, den Katja und Mario aus Laos importiert haben, kommt vom Bolaven-Plateau. Das grüne Plateau gehört zu den fruchtbarsten Regionen von Laos und bietet für den Kaffeeanbau die idealen Voraussetzungen. Durch die hohe Lage ist es sonnig aber nicht zu heiß. Der Boden ist sehr fruchtbar. Die vielen Flüsse und die Wasserfälle sorgen für ausreichend Wasser.

Ernte & Aufbereitung

Den Kaffeebäumen bleibt Zeit, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Erst nach fünf Jahren erfolgt die erste Ernte. In der Regel zwischen November und Januar. Die Kaffeekirschen werden handgeerntet, so wird sichergestellt, dass nur die reifen Kirschen vom Baum gepflückt werden. Nach einer sorgfältigen Sortierung werden die Kirschen nass aufbereitet. Dabei werden die Außenschale und das Fruchtfleisch mittels eines Entpulpers vom Samen getrennt. Anschließend kommen die Kirschen in ein Wasserbehälter. Hier wird das restliche Fruchtfleisch durch Gärung entfernt. Schließlich werden die Samen gewaschen und zum Trocknen ausgelegt. Dabei werden die Bohnen mehrmals täglich per Hand gewendet. Dadurch wird eine gleichmäßige Trocknung sichergestellt. Die Trocknung kann bis zu 10 Tagen andauern. Die Restfeuchtigkeit der Bohne darf 12 Prozent nicht überschreiten. In der letzten Phase werden nun die defekten Bohnen per Hand aussortiert und für den Versand vorbereitet.

Röstung

Die grünen Kaffeebohnen werden in Düsseldorf bei 200 Grad Celsius im Langzeitröstverfahren schonend geröstet. So kann der Kaffee seine individuelle Note entfalten.

Es gibt zwei Gründe, um den Kaffee zu bestellen

Entweder möchtest Du Katja und Mario bei ihrem Projekt unterstützen oder Du willst einen hochwertigen Spezialitätenkaffee trinken, den man sonst so nicht bekommt. Gegebenenfalls möchtest Du beides, dann würden wir vorschlagen, Du bestellst einfach doppelt so viel Kaffee.

Du kannst zwischen einer Röstung für Handfilter und einer für Vollautomaten wählen. Die Bohnen können gemahlen oder als ganze Bohne bestellt werden. Der Preis pro 250 g liegt bei 7,50 Euro.

Bestellen kannst Du hier

Fotos: Aromakartell

sharing is caring
Pin on PinterestShare on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on TumblrEmail this to someonePrint this page

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.