nachhaltige Schokolade
nachhaltige Schokolade Zero Waste

Original Beans – Die nachhaltige Schokolade

Cusco Chuncho – nachhaltige Schokolade

Diese Schokoladentafel von Original Beans besteht zu 100 % aus Kakaomasse. Der Kakao für die Schokolade wächst in den peruanischen Anden, genauer gesagt in Cusco. Wir finden, wenn man wirklich Schokolade genießen möchte, dann sollte sie zu 100 % aus Kakao bestehen. Ab und an gönnen wir uns den Luxus und kaufen diese wunderbare, nachhaltige Schokolade von Original Beans.

Wer sich erst einmal an 100 % pure Schokolade herantasten möchte, den empfehlen wir die Tafeln Piura Porcelana 75 % und Cru Virunga 70 %.

Weitere Produkte von Original Beans findest Du online hier: http://originalbeans.com/de/kaufen/tafeln/

In ausgewählten Bioläden und Kaffeeröstereien ist die nachhaltige Schokolade von Original Beans ebenfalls zu finden.

Die Original Beans Schokolade überzeugt nicht nur auf Grund der guten Qualität. Die Schokoladenverpackung ist kompostierbar, das Unternehmen engagiert sich in Sachen Naturschutz und im Bereich Fair Trade.

Original Beans Philosophie

Die Schokolade von Original Beans wird direkt gehandelt, ist qualitativ hochwertig und bio-zertifiziert. Original Beans Gründer Philipp Kauffmann geht es aber nicht nur darum, zu konsumieren, er möchte etwas zurückgeben. Die Kleinbauern werden fair bezahlt und Original Beans engagiert sich vor Ort in verschiedenen Naturschutzprojekten.

Für jede Tafel wird eine neue Pflanze gepflanzt oder eine bereits bestehende Pflanze gepflegt. Auf der Rückseite der Tafel befindet sich eine Zahl, an Hand welcher man die Herkunft und Ökoeffekt der Tafel auf http://originalbeans.com/de/baum-rueckverfolgen/ mitverfolgen kann.

nachhaltige Schokolade

Die Verpackung

Die Verpackung kann laut Original Beans kompostiert oder wie Papier entsorgt werden. Das klingt erst einmal gut. Ich habe natürlich etwas weiter recherchiert, weil ich genauer wissen wollte, um was für eine Verpackung es sich handelt.

nachhaltige Schokolade

Im Netz habe ich ein Interview mit Philipp Kauffmann gefunden. Für das Wirtschaftsmagazin brand eins hat Philipp Kaufmann über die kompostierbare Verpackung berichtet. Schachtel und Folie sind aus Cellulose (Pflanzenfasern). Die Folie ist zusätzlich mit einer hauchdünnen Aluschicht überzogen. Sie ist kompostierbar und löst sich fast komplett auf. Es bleiben jedoch kleine Aluminiumteilchen übrig, die wohl ökologisch unbedenklich sind, da Aluminium auch im Erdreich vorhanden ist.

Ich finde es sehr gut und wichtig, dass sich Unternehmen über Verpackung und Nachhaltigkeit Gedanken machen und auch Geld in die Hand nehmen, um zu experimentieren. Ich persönlich würde jedoch eine alufreie Verpackung favorisieren und lieber eine „frische“ und weniger lange haltbare Schokolade konsumieren. Eine Alternative wäre vielleicht auch Butterbrotpapier/Pergamentersatzpapier?

Update vom 17. Mai. 2017:

Ich habe Post von Katrin von Original Beans erhalten. Das freut mich sehr, da ich jetzt auch ein wenig mehr über die Verpackung von Schokolade weiß. Schokolade braucht wohl eine Verpackung, da sie ohne Verpackung oxidieren und anlaufen würde. Daher ist eine Verpackung, wie ich vorgeschlagen habe, aus Papier oder Pergament nicht möglich. Katrin hat mir noch mal bestätigt, dass die Verpackung kompostierbar und somit müllfrei ist.

Diese Infos wollte ich Dir nicht vorenthalten und möchte mich auch noch mal bei Katrin auch auf diesem Wege für die Infos bedanken.

Verantwortung, Nachhaltigkeit, bewusstes Konsumieren

Oft konsumieren wir, ohne über die Folgen nachzudenken. Einige tun es, weil sie sich noch nie über Nachhaltigkeit Gedanken gemacht haben, andere, weil es ihnen egal ist. Unternehmen geht es in erster Linie um Gewinnmaximierung. Sie müssen wirtschaftlich denken, Mitarbeiter müssen bezahlt werden, Produktionsstätten finanziert werden und dann erwarten natürlich auch noch die Gesellschafter am Ende eines Geschäftsjahres fette Gewinne. Bei Original Beans scheint es etwas anders zu sein. Hier spielen Gewinn und Konsum natürlich auch eine Rolle. Original Beans möchte nicht nur nehmen, sondern auch zurückzugeben.

Um nachhaltig zu leben und zu konsumieren muss man Umsatz und Gewinn nicht verteufeln. Ich glaube, man kann Unternehmer sein, Gewinne erzielen und trotzdem nachhaltig, fair und verantwortungsbewusst agieren. Wir als Konsumenten können ebenfalls Verantwortung übernehmen, in dem wir uns beim Einkaufen folgende Fragen stellen:

  • Was ist das für eine Marke bzw. Unternehmen, von dem ich konsumiere?
  • Möchte ich dieses Unternehmen mit meinem Konsum, also mit meinem Geld unterstützen?
  • Benötige ich dieses Produkte wirklich?

Fotos: ps-ixel.com

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  1. Danke für dieser Artikel. Es ist schön zu lesen, dass es immer wieder mehr Unternehmen gibt, die nachhaltig handeln. Unf die Schokolade muss ich unbedingt probieren! 🙂

    • Freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat.
      Unternehmen wie Original Beans geben mir Hoffnung, dass langsam ein Umdenken stattfindet. Ich hoffe sehr, dass die Unternehmen, die nachhaltig agieren auf Dauer einen Wettbewerbsvorteil haben werden und die, die sich unfair verhalten auf lange Sicht Nachteile erleiden und vom Markt verdrängt werden. Daher ist es wirklich wichtig, genau darüber nachzudenken, wen wir mit unserem Konsum und damit mit unserem Geld unterstützen.
      Die Schokolade ist sehr zu empfehlen. Liebe Grüße 11iE

  2. Die Marke merke ich mir und halte in Zukunft ausschau danach. Gut finde ich auch, dass sie nicht nur Fair Trade sind, sondern sich auch Gedanken um die Verapckung machen. Ich finde, unternehmen könnten ruhig versuchen ihre Schokolade (oder auch andere Produkte) unverpackter zu verkaufen. Also dass ich mir die Schokolade selber abpacken kann. Dann würde das Problem wegfallen. Aber so weit sind wir wohl noch nicht in unserer Gesellschaft :/

    • Ich würde mich auch freuen, wenn es mehr Produkte geben würde, die nicht abgepackt sind. Du hast Recht, unsere Gesellschaft ist da noch nicht so weit. Ich denke, es hat auch was damit zutun, dass in so riesen Massen produziert wird. Alles muss im Überfluss da sein, damit dann das, was nicht verkauft wurde auf dem Müll landet. 🙁

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